Erzbischöfliche Schätze

Die Kathedrale

Die Besucher, die nach Kalocsa fahren, erblicken schon aus der Ferne die beiden Kirchtürme der 1000 Jahre alten erzbischöflichen Stadt. Kalocsa ist fast so alt wie die ungarische Geschichte. Seit der Staatsgründung ist die Stadt der Sitz des Erzbistums und das wichtige Zentrum der katholischen Kirche. Die heutige Kathedrale ist schon die Vierte auf dem gleichen Platz, der erste Erzbischof der Kirche war der Abt Asztrik, der die Krone für unseren ersten König, den Heiligen Stefan vom Papst aus Rom holte.

Das ist eine typisch barocke Kathedrale. Im Inneren dominieren die hellen Farben: die Wände sind weiß, rosa und golden. Das Hochaltarbild wurde vom Wiener Maler Leopold Kupelwieser gemalt und das Gemälde stellt Mariä Himmelfahrt dar (1854). Das Bild hat auf der Pariser Weltausstellung einen Preis gewonnen.

Die monumentale Orgel wurde in der Angster Orgelfabrik in Pécs gebaut und von Franz Liszt eingeweiht. Die Orgel wurde schon mehrmals umgebaut, jetzt hat sie 4668 Pfeifen, 64 Register, 3 Manuale und ein Pedal. Der Klang des Instrumentes ist für die meisten Gäste unvergesslich.

Die Erzbischöfliche Schatzkammer

Die Erzbischöfliche Schatzkammer wurde im Jahre 1988 im nördlichen Teil der Kapelle der Kathedrale eröffnet, um die Reliquien des Erzbistums auszustellen. Seit einiger Zeit ist die Ausstellung in einem anderen Gebäude (Hunyadi u. 2.). Hier kann man auch viele Kuriositäten aus dem Mittelalter finden, so zum Beispiel die Holzstatue von Johannes dem Täufer oder die Herme von unserem ersten König, dem Heiligen Stefan. Die Herme ist aus Silber und ist vergoldet. Außerdem ist auch der sog. „Kalocsaer Königskopf“ aus rotem Marmor aus dem 13. Jahrhundert bekannt.

Die Erzbischöfliche Bibliothek

Die Vorläufer der heutigen Bibliothek waren die privaten Sammlungen der Kapitel und der Erzbischöfe. Hier gab es damals viele Kodizes und Wiegendrucke. In der Zeit der türkischen Eingriffe versuchten die Mitglieder der Kapitel die Bücher zu retten, aber viele Bücher sind leider verschwunden, nur zwei Wiegendrucke kamen auf den alten Platz zurück.

Der Erzbischof Ádám Patachich hat etwa 19000 Bücher gehabt, und er hat diese Sammlung dem Erzbistum hinterlassen. Das war der Grund der heutigen Bibliothek. Unsere Erzbischöfe bemühten sich immer um die Entwicklung der Sammlung, so gibt es jetzt etwa 130000 Bände. Unter den Büchern kann man Bibeln, Gesangbücher, aber auch medizinische, juristische und astronomische Fachbücher finden.

 

 

 

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